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Obwohl der Zeitpunkt noch nie so günstig war, um mit dem Elektroauto zu fahren, haben Sie, wenn Sie noch nie mit einem Elektroauto gefahren sind, zweifellos viele Fragen, eine davon ist: Wie lange dauert es, ein Elektroauto zu laden?

 

Leider gibt es keine einfache Antwort auf diese Frage, aber wenn man die Variablen kennt, wird es einfacher, sie herauszufinden. Schauen wir uns an, welche Faktoren die Ladezeit beeinflussen, damit Sie eine zuverlässige Schätzung für Ihre Situation vornehmen können.

 

1. Größe der Batterie

Wie die Größe des Tanks eines Benzinfahrzeugs bestimmt auch die Größe der Autobatterie, wie viel Energie ein Auto speichern kann. Sie wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen, dem elektrischen Äquivalent eines Liters, wobei die Faustregel gilt: Je größer die Batterie, desto länger die Ladezeit. Da einige größere Fahrzeuge wie der Porsche Taycan oder das Tesla Model S mit einer Batteriekapazität von 90 kWh bzw. 75 kWh mehr Energie verbrauchen als kleinere Modelle, dauert der Ladevorgang bei gleicher Leistung länger als bei einem kleineren Fahrzeug.

 

2. Ladungszustand (leer vs. voll)

Wie die Tankanzeige eines Autos gibt der Ladezustand (SoC) an, wie viel Energie Ihr Elektrofahrzeug zwischen "voll" und "leer" verbrauchen kann. Wie Mobiltelefone und Laptops verwenden E-Fahrzeuge Lithium-Ionen-Batterien, die sich schneller abbauen, wenn sie vollständig entladen und dann wieder voll aufgeladen werden. Das hört sich erschreckender an, als es tatsächlich ist, denn die Batterien von Elektrofahrzeugen sind für eine lange Lebensdauer ausgelegt.

Um der Entladung der Batterie entgegenzuwirken, bauen die Automobilhersteller Systeme ein, die verhindern, dass der Batteriestand unter eine bestimmte Grenze sinkt oder über bestimmte Grenzen hinaus geladen wird - in der Regel über 80 Prozent und unter 20 Prozent. Das bedeutet, dass das Aufladen von 80 auf 100 Prozent genauso lange oder länger dauern kann als das Aufladen von 20 auf 80 Prozent.

 

3. Ladekapazität des Fahrzeugs

Größere Batterien können zwar mehr Energie speichern, führen aber nicht immer zu schnelleren Ladezeiten, da manche Fahrzeuge einfach mehr Energie aufnehmen können als andere. Das Tesla Model 3 hat beispielsweise eine Schnellladekapazität von 250 kW, während der kleinere Peugeot e-208 nur 50 kW Schnellladung unterstützt - ein großer Unterschied in Bezug auf die Ladezeit. Eine kleine Batterie bedeutet also nicht zwangsläufig, dass ein Elektrofahrzeug schneller aufgeladen werden kann. Die oben erwähnte Tesla-Batterie mag zwar viel größer sein als die des Peugeot, aber im Endeffekt braucht sie weniger Zeit zum Aufladen, wenn Sie schnell laden.

 

4. Wetterbedingungen

Die Witterungsbedingungen spielen eine wichtige Rolle dabei, wie schnell Sie ein Elektrofahrzeug aufladen können. Batterien arbeiten am effizientesten bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C. Wenn die Temperatur zu niedrig oder zu hoch ist, dauert der Ladevorgang länger. Das werden Sie besonders beim Schnellladen bemerken. Dies liegt daran, dass das Batteriemanagementsystem (BMS) eines Fahrzeugs seine Fähigkeit, die Batterie zu schützen, bei höheren oder niedrigeren Temperaturen verringert.

 

5. Ladekapazität der Ladestation

Abgesehen von den oben genannten Faktoren ist einer der wichtigsten Faktoren, die die Ladezeit beeinflussen, die Kapazität der Ladestation. Es gibt verschiedene Ladestufen, und im Allgemeinen gilt: Je höher die Stufe, desto schneller kann ein Elektrofahrzeug geladen werden. Darauf werden wir weiter unten noch näher eingehen.

 

Aufladen an einer Steckdose

Das Laden im Haushalt ist die langsamste Art, ein Elektrofahrzeug aufzuladen. Eine normale Haushaltssteckdose in Kombination mit einem tragbaren Ladegerät lädt Ihr Elektroauto mit 2,3 kW (10 A) auf. Dies entspricht einer Reichweite von etwa 6 bis 8 Stundenkilometern. Diese Methode ist langsam, sie wird nicht umsonst "Granny Charger"-Methode genannt, kann aber manchmal sehr nützlich sein.

 

Aufladen über eine (Heim-)Ladestation

Je nach Leistung und Typ des Fahrzeugs ist das Aufladen an einer (Heim-)Ladestation etwa 5 bis 15 Mal schneller als das Aufladen an einer normalen Steckdose.

Heimladestationen sind mit unterschiedlichen Ladekapazitäten erhältlich. Bei einer einstündigen Aufladung mit einem 7,4-kW-Ladegerät ergibt sich eine Reichweite von etwa 40 Kilometern, mit einem 11-kW-Ladegerät eine Reichweite von etwa 60 Kilometern und mit einem 22-kW-Ladegerät eine Reichweite von etwa 120 Kilometern. Informieren Sie sich im Voraus, welche Ladestation für Ihre Situation am besten geeignet ist.

 

Schnellladung

Wie der Name schon sagt, ist das DC-Schnellladen die schnellste Art, ein Elektrofahrzeug aufzuladen. Die meisten Fahrzeuge werden in Minuten und nicht in Stunden aufgeladen. Diese Schnellladegeräte gibt es in vielen verschiedenen Formen, Größen und Ladekapazitäten. Sie reichen von 50 kW bis zu etwa 300 kW, wobei es sich bei letzteren um die so genannten HPC handelt. Die Hochleistungsladegeräte. In Kombination mit der Vielzahl der verfügbaren E-Fahrzeugmodelle und Batterietypen ist es daher praktisch unmöglich, eine genaue Antwort auf die Frage nach der Ladegeschwindigkeit zu geben. Tipp: Wenn Sie mehrere Arten von Schnellladegeräten an einer Ladestation haben, wählen Sie eine Geschwindigkeit, die etwas höher ist als Ihre eigene maximale DC-Ladegeschwindigkeit. Ein 50-kW-Schnellladegerät ist zu langsam für einen Hyundai IONIQ 5, der mit mehr als 200 kW schnell laden kann. Ein 300-kW-Schnellladegerät ist viel zu schnell für einen Mazda MX-30, der mit 50 kW schnell laden kann. Ein Schnellladegerät, das in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit zu Ihrem Elektroauto passt, ist oft die beste Lösung, aber auch finanziell.

 

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